Herausforderungen
Das Bauprojekt im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) nimmt eine Sonderstellung ein. Teile der Bausubstanz sind bis zu 800 Jahre alt und unter kantonalem Denkmalschutz.
Bereits der Rückbau und anschliessend auch der Aushub wurden durch die kantonale Archäologie begleitet, um historische Spuren zu sichern und die wertvolle Substanz zu erhalten.
Beim Wiederaufbau orientierte man sich an der bestehenden Klosterstruktur und baute den neuen Westflügel auf den bestehenden Kreuzgang drauf, welcher unter dem Kulturschutzinventar des Bundes mit der höchsten Schutzstufe A eingetragen ist und verband so Tradition und Geschichte mit modernster Umsetzung.
Im Zuge des Projekts wurde zudem ein Kunst-am-Bau-Werk in der Lernhalle der Kantonsschule Wettingen realisiert. Das ortsspezifische Wandbild nimmt Bezug auf die Geschichte und Materialität des ehemaligen Zisterzienserklosters und wurde während der Bauphase durch Klodin Erb erstellt.
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